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Düsseldorf: Rund 11.000 Demenzkranke bis 2025

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Zahl der Betroffenen erhöht sich um annähernd 23 Prozent

Düsseldorf (sp). Der Begriff Demenz bezeichnet eine ganze Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen wichtige Funktionen des Gehirns wie Gedächtnis, Sprache, Orientiernung oder Lernfähigkeit nach und nach irreparabel verloren gehen. Die Alzheimer Krankheit ist mit ca. 66% aller Fälle die weitaus häufigste Form von Demenz.

Ab dem 65. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, stark an. Nach Schätzungen leben heute in Deutschland rund 1.300.000 Menschen mit Demenz. In Österreich sind es rund 130.000 und in der Schweiz bereit ca. 120.000 an Demenz erkrankte Menschen. Durch die generelle Alterung der Bevölkerungen dürfte sich dieser Anteil in Österreich und der Schweiz bis zum Jahr 2050 fast verdoppeln. In Deutschland wird bis 2050 mit weit mehr als einer Verdoppelung gerechnet. Dies begründet sich auch in der Tatsache, das selbst durch anhaltende Zuwanderung sich die Altersstruktur in Deutschland kaum noch verjüngen wird.

Der Demenz-Report des "Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung" zeichnet daher ein alarmierendes Bild. Das Institut prognostiziert in seinem Report regional unterschiedliche Szenarien der Entwicklung Demenzerkrankter Menschen. So ergibt sich z.B. für die Stadt Düsseldorf ein prognostizierter Wert von annähernd 11.000 Demenzkranker bis 2025. Dies entspricht einer Steigerungsrate seit 2008 in Höhe von ca. 23 Prozent. Dieser Anstieg hängt u.a. mit dem starken Zuwachs der 65- 80-jährigen zusammen.

Angesichts dieser negativen Entwicklung sind die seit Anfang des Jahres mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz in Kraft getretenen Änderungen ein wichtiger Fortschritt. Demenzkranke können seit Jahresbeginn auch ohne Pflegestufe 1 bis 3 Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen.

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Bis 2025 Anstieg auf 11.000 Demenzkranke in Düsseldorf? Quelle: www.berlin-institut.org

Höhere Pflegegelder und Pflegesachleistungen SorglosPflege vom 12.01.2013 (Quelle: www.sorglospflege.de)