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Schärferer Pflege-TÜV soll Missstände minimieren

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Schärferer Pflege-TÜV soll Missstände minimieren

Berlin (sp). Seit 2009 werden die ambulanten Pflegedienste und alle Pflegeheime in Deutschland vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen jährlich einmal begutachtet und benotet. Ziel dieser Bewertung war es, die Qualität der Pflege in den Heimen zu sichern und für jedermann transparent zu machen. Zudem sollte durch Veröffentlichung der Benotung die Qualität der Pflege verbessert und der Wettbewerb zwischen den Heimen angestrebt werden.

Das angedachte Konzept ist jedoch wegen der mangelhaften Kriterien nicht aufgegangen. So war es bislang möglich, dass Heime durch Nachweis einer schön angelegten Aussenanlage oder dem Angebot einer besonderen Speisekarte erhebliche Mängel im Kerngeschäft der Pflege ausgleichen konnten.

Nach mehr als dreijährigem Ringen zwischen Pflegekassen und den Betreibern von Pflegeheimen sollen entsprechende Reformpunkte nach dpa-Informationen in Kürze veröffentlicht werden. In Zukunft sollen unter den 82 Kriterien für die Bewertung eines Heims die Ergebnisse in den 21 zentralsten Punkten im Internet besonders hervorgehoben werden. Darunter befinden sich Fragen zu den Themen Wundliegen, Flüssigkeitsversorgung und auch zum Thema freiheitseinschränkender Maßnahmen.

Allerdings fehlt es den Noten für die Heime laut Kritikern auch nach der Reform an Aussagekraft. Einen kompletten Neustart bei dem Prüfsystem fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband.

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Der wirkunglose Pflege-TÜV Rheinische Post vom 15.08.2013 (Quelle: www.rp-online.de)

Schärferer Pflege-TÜV soll Missstände eindämmen Westdeutsche Zeitung (WZ) vom 13.08.2013 (Quelle: www.wz-newsline.de)