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Außergewöhnliche Belastungen!

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Außergewöhnliche Belastungen

Außer als haushaltsnahe Dienstleistungen können Pflegekosten in der Regel auch als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. In diesem Fall besteht keine Obergrenze, dafür bleibt jedoch ein Selbstbehalt (zumutbare Belastung) bestehen. Dieser Betrag wiederum kann dann als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden.

Führt eine Pflegeperson (Pflegekraft oder Pflegehilfe) im Zuge der ambulanten / häuslichen Altenpflege die Tätigkeit der Betreuung und Pflege bei einer pflegebedürftigen Person persönlich in seiner Wohnung oder in der des Pflegebedürftigen aus, so kann die Pflegeperson entweder die tatsächlichen Kosten (mittels Belege nachzuweisen) oder einen Pflegepauschbetrag absetzen. Die tatsächlichen Kosten bzw. der Pflegepauschbetrag gelten als außergewöhnliche Belastung. Dies gilt unabhängig von den Leistungen der Pflegeversicherung für die pflegebedürftige Person.

Voraussetzung zur Inanspruchnahme ist, dass die Pflegeperson (Pflegekraft oder Pflegehilfe) für die Pflege keine Einnahmen erhalten hat (§ 33b Abs. 6 EStG).