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Rentenversicherung!

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Rentenversicherung

Um die ehrenamtliche Pflege zu fördern und die Pflegepersonen, die für die Altenpflege oftmals ihre bisherige Berufstätigkeit einschränken oder aufgeben sozial abzusichern, hat der Gesetzgeber in § 3 Satz 1 Nr. 1a SGB VI die Rentenversicherungspflicht für Pflegepersonen eingeführt.

Gemeldete Pflegepersonen, die mindestens 14 Stunden in der Woche (laut Pflegegutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung MDK) die Tätigkeit der Pflege und Betreuung ausüben und nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind, werden auf Antrag in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Die Beiträge übernimmt die Pflegeversicherung. Die Höhe der Beiträge richtet sich danach, wie schwer die anerkannte Pflegebedürftigkeit ist und wie viel Zeit die Pflegeperson oder Pflegehilfe für die notwendige Pflege und Betreuung aufwenden muss.

Bei der Rentenberechnung werden die dem Rentenversicherungsträger gemeldeten Pflegezeiten als Beitragszeiten berücksichtigt und erhöhen entsprechend die Rente. Die Beitragszeiten dienen auch der Erfüllung der Wartezeit.

wichtig
Die Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung wird nicht durchgeführt, wenn die Pflegeperson oder Pflegehilfe bereits eine Altersrente oder vergleichbare Versorgungsbezüge erhält.

tipp
Nutzen Sie die Möglichkeit, sich als Pflegeperson oder Pflegehilfe sozial versichern zu lassen. Anträge können Sie formlos bei den Pflegekassen stellen.
SorglosPflege bietet Ihnen, wenn gewünscht, die notwendige Unterstützung bei der Antragstellung.

Exemplarische Beispiele zur Anrechnung:

  1. Die 12-monatige Altenpflege eines Pflegebedürftigen der Pflegestufe 1 erhöht die monatliche Rente um beispielhaft 7,42 EURO (Stand 2011)
  2. Die 12-monatige Altenpflege eines Schwerstpflegebedürftigen (Pflegestufe 3) von mehr als 28 Stunden wöchentlich erhöht die monatliche Rente um beispielhaft 22,26 EURO (Stand 2011)