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Sonstige Leistungen der Pflegeversicherung bei ambulanter Altenpflege

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Die möglichen Geld- und Sachleistungen zur häuslichen oder auch ambulanten Altenpflege werden vom Gesetzgeber noch um eine Anzahl von sonstigen Leistungen ergänzt.

Bei diesen Leistungen handelt es sich insbesondere um:

  • die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln die zum Verbrauch bestimmt sind, soweit sie nicht von der Krankenversicherung oder anderen Leistungsträgern bereits finanziert werden
    Besteht eine Krankheit oder liegt eine Behinderung vor, so ist die Krankenkasse gesetzlich verpflichtet (s. §33 SGB V), Hilfsmittel zu gewähren. Grundlage der Gewährung ist, dass eine Pflegebedürftigkeit besteht und keine Leistungspflicht der Krankenkasse vorliegt. Der Antrag auf Kostenübernahme kann ohne ärztliche Verordnung bei der Pflegekasse gestellt werden. Der finanzielle Anspruch ist unter Leistungen der Pflegekasse aufgeführt.
  • technische Hilfsmittel im Haushalt, die der Erleichterung der häuslichen Altenpflege dienen oder eine selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen ermöglichen
    Dazu zählen etwa Pflegebetten und Polster für die Lagerung. Beispielsweise kann durch einen Badewannenlifter das selbständige Baden ermöglicht werden. Technische Hilfsmittel sind u.a. auch Gehwagen/Rollator und Toilettenstuhl. Der finanzielle Anspruch ist unter Leistungen der Pflegekasse aufgeführt.
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes
    Die Pflegekasse gibt Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des häuslichen Wohnraumes, wenn dadurch die häusliche Altenpflege ermöglicht, erheblich erleichtert oder eine selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird.

    Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes können z.B. sein:
    • Türverbreiterungen
    • Badewannenumbau
    • Einbau einer bodengleichen Dusche
    • Anbringen von Treppenhandläufen
    • Installation eines Treppenliftes, Beseitigung von Schwellen
    • Rampen für Rollstuhlfahrer u.v.m.

Welche Maßnahmen im Einzelfall durchgeführt und bezuschusst werden, wird häufig schon bei der häuslichen Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellt. Wenn der MDK eine bautechnische Veränderung empfiehlt, gilt dies bei der Pflegekasse im Regelfall bereits als Antrag.

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Es ist daher ratsam, bereits bei der Begutachtung die Fragen von sinnvollen Wohnungsanpassungsmaßnahmen mit dem MDK zu erläutern.