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Hilflosenentschädigung bei der Pflege zu Hause

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"Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung haben Bezüger von Altersrenten oder Ergänzungsleistungen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die in schwerem, mittlerem oder leichtem Grad hilflos (Art. 9 ATSG) sind. Dem Bezug einer Altersrente ist der Rentenvorbezug gleichgestellt". (Quelle: Systematische Rechtssammlung)

Antrag auf Hilflosenentschädigung kann somit von dem Personenkreis gestellt werden, welcher Hilfe bei den unterschiedlichen alltäglichen Lebensverrichtungen benötigt.

Unter alltägliche Lebensverrichtungen versteht der Gesetzgeber z.B. die Körperhygiene bzw. Körperpflege, das An- und Auskleiden, Aufstehen und Absitzen, die Nahrungsaufnahme, Mobilität, soziale Kontakte u.a.m..

Menschen, die bei der Erbringung dieser Leistungen zwingend Hilfe benötigen, werden im Sinne der Invalidenversicherung (IV) als hilflos eingestuft und haben Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung.

Neben der Feststellung der Hilflosigkeit findet bei der Festlegung des Anspruches auf Hilflosenentschädigung auch die Schwere der Pflege- und Betreuungsnotwendigkeit Berücksichtigung. Bei der Hilflosigkeit wird unterschieden zwischen den 3 Schweregraden leicht, mittel und schwer.


Die Höhe der Hilflosenentschädigung ist nachzulesen in der Systematischen Rechtssammlung (SR).

Der wesentliche Faktor bei der Bestimmung der Höhe der Entschädigung ist die Schwere der Hilflosigkeit des Bedürftigen:

  • Leichte Hilflosigkeit 20% des Höchstbetrages der Altersrente
  • Mittlere Hilflosigkeit 50% des Höchstbetrages der Altersrente
  • Schwere Hilflosigkeit 80% des Höchstbetrages der Altersrente

(Die Altersrente richtet sich nach der offiziellen Rentenskala 44 und damit dem vergangenen Einkommen nebst Einzahlungsmodalitäten)

Grundsätzlich gilt, dass die Gewährung von Leistungen in direkter Abhängigkeit zu den Inhalten des vom Pflegebedürftigen abgeschlossenen Versicherungsvertrages und dem gewählten Vorsorgeprodukt steht.

Die Zahlung der Entschädigung erfolgt monatlich. Für die häusliche Pflege, also der Betreuung und Pflege in der gewohnten Umgebung der bedürftigen Person wird in den Kantonen Luzern und Schwyz finanzielle Hilfe gewährt.

Informieren Sie sich bei Ihrer Kranken- oder Pflegekasse über die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen oder sonstiger Zuschüsse.