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Rechtliche Grundlagen zur Pflege und Pflegebedürftigkeit (CH)

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Rechtliche Grundlagen bei der Pflege und Pflegebedürftigkeit

Wie vielen europäischen Staaten droht auch der Schweiz mittel- bis langfristig der sogenannte Pflegenotstand in den Pflege- und Betreuungsbereichen älterer Menschen.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in der Schweiz wird sich voraussichtlich bis 2040 verdoppeln. Weit mehr als 15% der Schweizer Bevölkerung sind bereits über 65 Jahre. Auch das Verhältnis der arbeitenden Menschen zu denen, die bereits Ihre Pensionierung erreicht haben, verändert sich stetig zu Ungunsten der Arbeitenden.

Die Zahl der pflege- und betreuungsbedürftigen Senioren nimmt ebenfalls drastisch zu. Nichts desto Trotz ist der Wunsch nach dem Älterwerden in der vertrauten häuslichen Umgebung größer denn je. Die wenigsten Pflegebedürftigen wünschen sich die Unterbringung in einem Heim, unabhängig davon, dass nur ein geringer Anteil von Bedürftigen die Unterbringungskosten in einem Pflegeheim auch tatsächlich aufbringen könnten.

Gleichzeitig ist zu erkennen, dass immer weniger direkte Angehörige, Freunde oder Bekannte sich aus den unterschiedlichsten Gründen in der Lage fühlen, die Pflege des Bedürftigen in seinem eigenen zu Hause realisieren zu können.

Die Seniorenpflege im eigenen Heim durch nahestehende Angehörige wird zudem noch dadurch erschwert, dass es in der Schweiz bislang kein hinreichendes System zur Unterstützung bei der Angehörigenpflege in Form von Geld- oder Sachleistungen gibt.